Alte Apotheke

Apotheker: Björn Westphal
Tel. 0 53 41/2 62 17

Unsere Öffnungszeiten

Mo-Fr: 8.00 - 18.30 Uhr
Sa:        8.00 - 13.00 Uhr

Auf diesen Seite finden Sie interessante Artikel rund um das Thema Gesundheit.

Glaukom-Check (Grüner Star)

Grüner Star (Glaukom-Check): Zur Früherkennung des Grünen Stars werden Untersuchungen durchgeführt, die auch der Diagnose dienen.

  • Augenspiegelung: Der Augenarzt schaut mit einem speziellen Instrument in das Auge und überprüft, ob Schäden am Sehnerv vorliegen.
  • Messung des Augeninnendrucks: Nach dem Eintropfen von Flüssigkeit setzt der Arzt einen Messkolben auf die Hornhaut und misst den Druck. Alternativ kann die Messung per Luftstoß erfolgen, was von den Patienten meist besser toleriert wird. Diese Messmethode ist aber weniger genau als die Verwendung des Messkolbens.
  • Untersuchung des vorderen Augenabschnitts mit dem Spaltlampenmikroskop: Der Arzt überprüft, ob der Abfluss des Kammerwassers behindert ist.
  • Messung des Gesichtsfeld: zusätzliche Untersuchung, bei Verdacht auf bestehendes Glaukom. Hier wird der Sehbereich überprüft und blinde Stellen erkannt.
  • Wenn sich der Verdacht erhärtet, werden unter Umständen weitere Untersuchungen nötig.
  • Zu einer gründlichen Untersuchung gehört nicht zuletzt, eine Erfassung der  Krankheitsgeschichte, der Lebensumständen und möglichen Beschwerden.

Fragestellung

Der Glaukom-Check hilft bei der Beurteilung des Risikos, an einem Glaukom zu erkranken.

Bewertung

Ob Menschen ohne Beschwerden und ohne besonderes Risiko von einem Glaukom-Check profitieren, lässt sich nicht beurteilen – Studien hierzu fehlen. Umstritten ist, ab welchem Alter eine regelmäßige Untersuchung sinnvoll ist. Der Berufsverband der Augenärzte rät den Glaukom-Check allen Menschen ab einem Alter von 40 Jahren. Unklar ist bislang ebenfalls, in welchen Abständen die Untersuchung wiederholt werden sollte.

Die Untersuchungen gehen recht schnell, sind schmerzfrei und risikoarm. Preise variieren, sind in der Regel jedoch bezahlbar.

Liegen Beschwerden vor oder besteht ein erhöhtes Risiko für einen Grünen Star, ist die Früherkennung uneingeschränkt zu empfehlen. Ein erhöhtes Risiko für einen Grünen Star haben unter anderem:

  • Menschen höheren Alters
  • Menschen, deren Elternteil oder Geschwister einen Grünen Star haben
  • Menschen mit dunkler Hautfarbe
  • Menschen mit starker Kurzsichtigkeit
  • Menschen mit Diabetes mellitus

Von: Gesundheit-heute-Redaktion in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

Tipps gegen schmerzhaftes Zahnen

Bei Fieber an Infektion denken

Schieben sich die Milchzähne durchs Zahnfleisch durch, fängt selbst das friedlichste Kind schon mal an zu quengeln. Wie Eltern die Beschwerden ihres Babys lindern.

Kauen lindert Beschwerden

Etwa mit dem sechsten Lebensmonat des Babys drängen die 20 Milchzähne nach oben, bis sie das Zahnfleisch durchstoßen. Bei manchen Babys verläuft das Zahnen ohne Probleme, bei anderen verursacht es Schwellungen und  Schmerzen. Dann ist Quengeln vorprogrammiert. Doch viele Babys reagieren instinktiv richtig – sie kauen auf Fingern, Kleidung und allem, was in ihre Hände fällt. Das Kauen massiert das Zahnfleisch, regt den Blutfluss im Kiefer an und verstärkt die Speichelproduktion. Dadurch wirkt das Kauen abschwellend und lindert die Beschwerden.

Zahnfleisch kühlen und massieren

Sie können Ihrem Nachwuchs das Zahnen erleichtern, indem sie ihm etwas zum Draufbeißen geben. Besonders eignen sich Beißringe ohne Weichmacher, ein Löffel oder ein nasser Waschlappen. Legen Sie den Gegenstand für einige Minuten in den Kühlschrank. Die niedrige Temperatur beruhigt das Zahnfleisch und wirkt betäubend. Löffel und Beißring aber nie im Gefrierfach kühlen, denn die Minustemperaturen sind für den Babymund zu kalt. Harte Brotrinden, Karotten oder Gurken eignen sich ebenfalls als Beißhilfe. Unerfahrene Kinder können sich daran jedoch leicht verschlucken. Beißringe sind deshalb besser geeignet.

Manchen Säuglingen hilft eine Zahnfleischmassage. Zum Massieren gibt es spezielle Fingerhüte mit Noppen. Ist das Zahnfleisch gereizt, lindern Zahnungsgels die Beschwerden. Das Gel vor dem Stillen oder Füttern vorsichtig in die Kauleiste einmassieren. So schmerzt es weniger beim Saugen. Da einige Zahnungsgels Zucker oder Alkohol enthalten, informieren Sie sich am besten vor dem Kauf in der Apotheke über die Inhaltsstoffe des Präparats.

Beruhigende Kamille: Tee und Globuli

Eine kostengünstige und milde Alternative zum Gel ist ungesüßter Kamillen- oder Salbeitee. Sie können den Tee mit einem Wattestäbchen auf das Zahnfleisch auftragen oder ihrem Baby den Tee zu trinken geben. Noch einfacher anzuwenden sind Globuli auf Basis von Kamille (Chamomilla). Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Hier heißt es Ausprobieren – viele Eltern berichten von positiven Erfahrungen.

Fieber beim Zahnen?

Bei einigen Säuglingen lässt das Zahnen die Körpertemperatur des Säuglings auf Werte bis 38°C ansteigen. Höhere Temperaturen gehen vermutlich nicht auf das Zahnen zurück, sondern auf einen zufällig zeitgleich bestehenden Infekt. Kinder unter vier Jahren machen nicht selten pro Jahr zehn bis zwölf Infekte durch. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass eine Infektion gleichzeitig mit dem Zahnen auftritt. Bei Fieber über 38°C sollten Eltern deshalb mit ihrem Nachwuchs den Kinderärzt*in aufsuchen. Das gilt auch, wenn beim Zahnen Appetitlosigkeit, Durchfall oder Blasen im Mund auftreten.

Quellen: Deutsche Apotheker Zeitung, Kinder- und Jugendärzte im Netz

27.04.2021 | Von: Sandra Göbel; Bild: imagebroker/imago-images.de

Kontakt   •   Impressum   •   Datenschutzerklärung   •   Disclaimer


Alte Apotheke  •  
Frankfurter Str. 54-56  •  38239 Salzgitter

Facebook